Leserbrief 28.8.2009

Danke für die Richtigstellung.
In der Antwort auf meinen Leserbrief hat der Dietze nur vergessen, darzustellen, wie es funktionieren soll, wenn eine Partei und eine Wählergruppe, mit gegensätzlichen politischen Zielrichtungen, einen Bürgermeisterkandidaten stützen. Dann zieht doch eine Seite nach der einen Richtung, die andere in entgegengesetzter Richtung, wo nach den UWG Kandidatenliste zu urteilen, ihre Richtung noch nicht abgestimmt ist. Herrn Dietze fehlt doch die nötige Autorität und die Position, um in der UWG, die Richtung vorzugeben. Mit Herrn Lückert in den eigenen Reihen besteht doch die Gefahr, dass sich die UWG als Anhängsel der Bündnisgrünen im Stadtrat wiederfindet.Weiterhin ist es sehr unglaubwürdig, den Wählern zu erklären, in den Haushaltsabstimmungen mit der UWG seien keine Schulden gemacht worden. Auch der Hinweis auf ein sechsseitiges Wahlprogramm ist reine Polemik, da es weder im Bad Berleburger Wahlkampf zu sehen war, geschweige sich im Internet unter UWG Bad Berleburg veröffentlicht ist.
Einen schweren Stand hat dann Herr Müsse, weil er bei jeder anstehenden Entscheidung erst abwarten muss, bis das Tauziehen seiner Unterstützer entschieden ist, wenn zu bedenken ist, dass zwar auch bei der UWG alle an einem Strang ziehen, nur in die unterschiedlichsten Richtungen. Wenn mir hierbei der Überblick verloren gegangen ist, bitte ich um Verständnis, da die Wahrheit, laut Duden, ein subjektiver Eindruck ist.

Günter Lückel
FDP Bad Berleburg

 

Endlich ist die Katze aus dem Sack!

Jetzt, nach dem die UWG die Kandidatenliste für die kommende Kommunalwahl veröffentlicht hat, ist auch deren Position zum Fernstraßenanschluss erkennbar. Mit einem der Wortführer der Fernstraßengegner (Wolfgang Lückert) als Kandidat, stellt sich die UWG mit den Grünen gegen den Fernstraßenausbau. In einer Wählervereinigung finden sich doch Bürger zusammen, um ohne Parteien ihre politischen Interessen zu vertreten. Da die Zahl der Gegner des Fernstraßenausbaus durchaus gering ist, ist ihnen jedes Mittel recht, auf Stimmenfang zu gehen.
In einem Wahlprogramm, ohne verbindliche Aussagen zu den aktuellen, wichtigen Themen kann nach Abstimmungen, jede Position eingenommen werden, je nach dem wie sie gerade ins Bild passen. Die Grünen sind gleich ohne Programm ins Rennen gegangen, um keine Angriffspunkte zu liefern, so können sie sich auch den Angriffen jeder Zeit entziehen. Für mich ist das der plumpe Versuch, Stimmen gegen den Fernstraßenausbau einzusammeln, ohne den Wählern zu sagen, auf was sie sich einlassen. Ich möchte nur hoffen, dass der Demokratie damit kein Bärendienst erwiesen wird. Gerade in Zeiten der Politikverdrossenheit ist ein solches Verhalten sehr gefährlich und unverantwortlich. Da sich gerade beide, die UWG und die Grünen, doch für eine Verbesserung der politischen Umgangsformen stark machen und Verantwortung für das eigene Verhalten einfordern, sind solche Versuche nicht nach zu vollziehen, außer, man erkennt die eigene Chancenlosigkeit bei den anstehenden Wahlen, dann wäre es schlicht weg Betrug.
Wenn die UWG dem amtierenden Bürgermeister Fuhrmann Schuldenmacherei vorwirft, verschweigt sie, dass ein Haushalt nur vom Stadtparlament genehmigt werden kann, und hier hat zu mindest in der ersten Hälfte der jetzigen Wahlperiode die UWG immer zugestimmt. Der von beiden unterstützte Bürgermeisterkandidat Thomas Müsse muss sich doch irgendwie auf den Arm genommen fühlen, wenn er von diesen Plänen nichts weiß. Oder was auch noch schlimmer wäre, er spielt dieses böse Spiel mit. Der Wähler kann nicht so dumm sein, wie er sein müsste, um dieses Spiel nicht zu durchschauen.

Günter Lückel
FDP Bad Berleburg

 

Kandidatenbrief Wolfgang Völker

Liebe Bürgerinnen und Bürger!

Sonntag, der 30. August 2009, ist für unser Gemeinwesen ein wichtiges Datum. Alle Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen sind aufgerufen, sich an den Kommunalwahlen zu beteiligen und dadurch die Weichen in den Städten und Gemeinden sowie in den Landkreisen für die nächsten fünf Jahre zu stellen.

Gemeinsam mit den Kandidatinnen und Kandidaten der FDP / FBL (Freie Demokratische Partei / Freie Bürger Liste) in den anderen Wahlbezirken bewerbe ich mich um einen Sitz im Stadtrat, um die zukünftige Entwicklung von Bad Berleburg mit zu beeinflussen und dafür Verantwortung zu übernehmen. Vielfältige Aufgaben sind in den nächsten Jahren zukunftsorientiert zu lösen. Als Beispiele seien an die dieser Stelle nur wenige Stichworte genannt: Konsolidierung des städtischen Haushalts, Verstärkung der Wirtschaftskraft, Verbesserung der Infrastruktur, Steigerung der touristischen Attraktivität, Förderung des kulturellen und sportlichen Angebotes, Beherrschung der Folgen der demografischen Entwicklung. Diese Aufgaben können mittel- und langfristig nur dann bewältigt werden, wenn Bürgerinnen und Bürger frei von parteipolitischen Interessen sachorientiert arbeiten.

Daher einige Angaben zu meiner Person:
Jahrgang 1950, verheiratet, 3 Söhne, wohnhaft in Bad Berleburg seit 1994. Aufgrund meiner Ausbildung und beruflichen Entwicklung sowie meiner jahrzehntelangen Erfahrung in führenden Positionen der Kreditwirtschaft (u.a. Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Wittgenstein in den Jahren 1994 bis 2000) bringe ich die notwendige Fachkompetenz, aber auch die erforderliche Durchsetzungskraft für die Lösung der anstehenden Aufgaben mit.

Bereits seit Jahren setze ich mich ehrenamtlich auf vielfältige Weise für die Interessen von Bad Berleburg ein. Als Vorsitzender sowie als Vorstandsmitglied von insgesamt fünf Vereinen kann ich beurteilen, wie wichtig der Stellenwert ehrenamtlicher Arbeit für die Entwicklung von Bad Berleburg ist. Beispielsweise konnte ich ein in Deutschland sowie den europäischen Nachbarländern einmaliges Kunst- und Tourismusprojekt von Anfang an mit entwickeln: den Waldskulpturenweg Wittgenstein-Sauerland zwischen Bad Berleburg und Schmallenberg.

Liebe Bürgerinnen und Bürger, die Entscheidung, wer Ihre Interessen künftig im Stadtrat vertreten darf, treffen Sie allein. Versprechungen irgendwelcher Art kann und will ich nicht machen – dafür ist die Finanzlage der Stadt zu sehr angespannt. Sie werden in mir jedoch einen Partner haben, der sich ausschließlich von den Interessen Bad Berleburgs leiten lässt. Für Ihr Vertrauen danke ich Ihnen im Voraus und verbleibe

mit freundlichem Gruß
Wolfgang Völker

 

Kandidatenbrief Günther Lückel

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
mit diesem Kandidatenbrief möchte ich mich bei Ihnen als Kandidat der FDP der Kommunalwahl 2009 vorstellen. Ich bin 55 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier erwachsener Söhne. Als Kunststoff-Formgeber habe ich 19 Jahre bis zu meinem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Berufsleben in einem ortsansässigen Betrieb gearbeitet.
Einen Großteil meiner Zeit widme ich seit Jahren gesellschaftlich benachteiligten Menschen in vielfältigster Weise. Oft sind das Menschen mit Migrationshintergrund, Suchtkranke oder anderen Behinderungen und Erkrankungen, denen ich gern meine Zeit und Wissen zur Verfügung stelle, damit sie wieder Anschluss ans Leben finden.
Als aktiver praktizierender Christ sind die Belange aller sozialen Schichten unserer Gesellschaft für mich von großer Bedeutung. Soll unser Gesellschaftssystem eine positive Entwicklung in diesen Krisenzeiten nehmen, darf keine soziale, religiöse oder ethnische Gruppe an den Rand gedrückt oder abgeschoben werden. Das sich hieraus ergebende Spannungsfeld würde alle noch so guten Bemühungen und verantwortliches Handeln zerstören und das Zusammenleben unmöglich machen.
Nur in einem politisch liberalen Umfeld ist es mir möglich, meinen Beitrag als Bürger in unserer Gesellschaft zu leisten, denn die Gesellschaft sind wir alle und in dieser Gesellschaft müssen sich alle Gruppen und soziale Schichten wiederfinden und erkennen.
Keinesfalls möchte ich die Bemühungen und Erfolge der anderen demokratischen Parteien, bzw. deren Ortsvorsteher/in klein reden oder deren Bedeutung schmälern, nein, sie haben sich ihre Erfolge redlich verdient. Mein Ziel ist es, dass das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt wird. Es muss wieder selbstverständlich werden, das politische Entscheidungen, die den Ortsteil Berghausen betreffen, von allen Parteien und Bürgern vorbereitet und auch getragen werden. Wenn jeder nur für sich und sein Umfeld Vorteile und Vergünstigungen sucht, werden die Belange der anderen Mitbürger auf der Strecke bleiben und ein Miteinander ist dann kaum noch möglich. Heute ist es wichtiger denn je, wieder gemeinsam zu handeln, damit sich alle Menschen in einem lebens- und liebenswerden Umfeld wieder finden. Wir brauchen alle demokratischen Parteien und Meinungen, um daraus die bestmöglichen Ideen und Vorstellungen für alle Berghäuser zu finden und zu verwirklichen.

Helfen Sie mit, ein „Wir sind Berghausen" zu gestalten und zu verwirklichen.Setzen Sie mit Ihrer Stimme ein Zeichen auf das Motto – Der Mensch im Mittelpunkt- Gemeinsam stark- und Ihr Kreuzchen für Ihren Kandidaten der FDP.

Günter Lückel